KW 20

DER MARBACHER FOLGEROMAN – WAS BISHER GESCHAH

Kap. I: Zeitchaos in der Einsamkeit, Andrea Hahn

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Simone steht vor ihrem Umzug nach Marbach und besucht die Solitude. Dort wird sie von einem seltsam altertümlich sprechenden Mann angesprochen. Sie weiß nicht, was sie aus der Begegnung machen soll. Der Fremde hinterlässt ihr ein seltsames Buch …

Kap. II: Im Dunkeln, Lorenz Obleser

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Auf der Busfahrt nach Hause belastet Simone der starke Geruch des uralten Buches, und sie wird sich bewusst, dass sie nun unausweichlich jener Aufgabe nachgehen muss, derentwegen sie Berlin verlassen hat. Als sie den Fremden im Vorbeifahren wiedersieht, steigt sie mitten im nächtlichen Wald kurzerhand aus …

Kap. III: Das Lauschen im Walde, Gisela Hack-Molitor

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Im Schein einer Laterne versucht Simone, den Fremden zwischen den Bäumen zu erspähen. Ein Blick auf das alte Buch zeigt ihr, dass es dort um Epidemien und Irrmeinungen geht. Doch der Fremde zeigt sich ihr nicht mehr …

Kap. IV: Doppelter Boden, Annette Fiss

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Jener altertümlich sprechende Mann, den Simone kennengelernt hatte, erwacht in seiner Wohnung. Es ärgert ihn, dass Simone ihn nicht erkannt hat – und er fragt sich, was sie hier zu suchen hat. Irgendwie scheint es mit der Großbaustelle und den tiefen baulichen Veränderungen in Marbach zu tun zu haben …

Kap. V: Ein Geheimnis in den Tunneln unter Marbach?, Vera Spillner

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Aus seinen Gedanken schreckt ihn eine junge Frau namens Charlotte, die ihn eilig aus seiner Wohnung abholt. An der Marbacher Stadtmauer eröffnet sie ihm, dass tiefe Bohrungen in Marbach unterhalb der Alexanderkirche eine Raumzeit-Kreuzung freigelegt haben. Er, der sich in der aktuellen Zeit Frieder Schüler nennt, sei in akuter Gefahr, insbesondere durch jene Simone.

Kap. VI: Verfolgung mit ungewissem Ausgang, Albrecht Gühring

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Als Simone, die sich inzwischen ihrer Rolle bewusst geworden zu sein scheint, die beiden entdeckt, kommt es zu einer Verfolgungsjagd quer durch Marbach bis hinunter in die Tunnel unter der Alexanderkirche. Simone zieht ihre Distanz-Elektroimpulswaffe – ob sie die Fliehenden in den Gewölben finden wird?

Kap. VII: Verloren in Raum und Zeit, Sabine Willmann

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Im dunklen Gewölbe und seinem Staub scheinen sich Raum und Zeit zu überlappen. Während Frieder und Charlotte sich näher kommen, stoßen plötzlich auch Goethe und Caroline hinzu. Simone nimmt dies zum Anlass, per Telefon Verstärkung hinzuzurufen.

Kap. VIII: Winther, Achim Seiter

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Simone erreicht Winter, ihren Marbacher Bekannten, den sie in Berlin kennenlernte, per Telefon. Er, der sich offiziell als IT-Fachmann ausgibt, versteht die Situation sofort und folgt Simone sogleich hinab in die Tunnel.

Kap. IX: Gefangen im Erdlabyrinth, Oliver von Schaewen

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Während Charlotte und Schiller – denn niemand anderes ist Frieder Schüler in Wirklichkeit –, Goethe und Caroline im Dunkeln zunehmend panisch werden, stößt Winther endlich zu Simone. Nun wird klar, was Simone vorhat: sie möchte die Raumzeit-Touristen in ihre Zeit zurücksenden.

Kap. X: Quo Vadis?, Claus-Peter Hutter

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Simone ist enttäuscht, weil Winther ihr nicht direkt helfen kann, und entschließt sich, in einen Seitenarm der Raumzeittunnel zu rennen. Dabei begegnet sie einem römischen Feldherrn, der sie in ein Gespräch verwickelt, bis schließlich auch alle anderen Reisenden bei ihr anlangen. Gemeinsam folgen sie den Römern zu einem Hinterausgang, der sich auf dem Gelände des Benninger Römerkastells befindet – und wo niemand anderes wartet als der Marbacher Zeitungsverleger Kai Keller.

Kap. XI: Boxenstopp, Birger Laing

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Schröder, Autor des Folgeromans, und der namenloser Finanzberater seines Verlags sitzen sich gegenüber. Letzterer ist nicht zufrieden: Der bisherige Roman sei zu mau, es fehle Sex and Crime. Und immer dieser Schiller – das bringe kein Cash. Schröder wird angewiesen, einen Mord zu bringen oder die Kirche zusammenstürzen zu lassen – jedenfalls mehr Action, sonst sähe er für sein Werk kein Honorar.

Kap. XII: Es passiert etwas, Prof. Dr. Heike Gfrereis

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Im Anschluss an das Gespräch mit dem im Verlag sitzenden Finanzmann Goethe formuliert der Romanautor seine Vision eines idealen Romans. Ein Telefonanruf schreckt ihn aus seinen Gedanken: Ein Herr Schiller sei ermordet und ein Herr Goethe am Tatort gesehen worden.

Kap. XIII: Nachts auf der kleinen Brücke, Prof. Dr. Sandra Richter

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Ein einsamer Spaziergänger gerät nachts am Neckar unter die Räder. E-Bikes, Rennräder und andere Carbonesel – der nächtliche Verkehr auf der kleinen Brücke ist ein Albtraum, einer, der für den Spaziergänger im Trüben endet.

Kap. XIV: Im Trüben, Jolanda Obleser

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Der einsame Spaziergänger taucht unfreiwillig in die Tiefen des Neckars ein und erlebt wunderliche Dinge. Ob städtischer Bauhofmitarbeiter oder Frau Wels, ob die Hinterlassenschaften der Zivilisation oder Zeitlöcher, dort unten geht es hoch her.

Kap. XV: Aus dem Neckar gefischt, Dr. Ekkehard Graf

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Autorin der Zusammenfassung

Dr. Vera Spillner